Kunstwerk im Raum
Agnė Sakevičiūtė ist eine litauische Künstlerin, Pädagogin am MO Museum und Lehrerin für Achtsamkeit, die derzeit Gestaltpsychotherapie studiert. Ihre Praxis ist in Emotion und Erinnerung verwurzelt und verwandelt die Malerei in einen Dialog mit der inneren Welt.
Ihre Werke sind sofort erkennbar durch eine lebendige, verspielte, kindliche Ästhetik: kräftige Farben, dicke Umrisse, absichtlich naive Formen und symbolische Charaktere. Agnė verwendet eine visuelle Sprache, die einfach und leicht erscheint, aber tief emotionale Intensität trägt.
Viele Gemälde entfalten sich als kleine Erzählungen, die vom „inneren Kind“ geprägt sind – Fragmente von Erinnerungen, unausgesprochenen Gefühlen und traumhaften Figuren. Humor lebt oft neben Verletzlichkeit: wie eine Kinderzeichnung, aber gefüllt mit erwachsenen Erfahrungen.
Psychologie ist kein externes Referenzwerk in ihrer Arbeit – sie ist Teil der Methode. Das innere Kind wird zu einem Weg, um Authentizität zu erreichen, innere Zustände zu erkennen und ihnen Form zu geben. Ihre Gemälde laden den Betrachter in eine Beziehung ein: nicht nur zu sehen, sondern zu erinnern, zu fühlen und sich selbst zu begegnen.


















