Alle Gemälde von Gabrielė Prišmantaitė (geboren 1990) haben eines gemeinsam – das Gefühl des Windes, der durch sie hindurchströmt. Die Gräser, die sie malt, scheinen zu schwanken und zu ripplen, bewegt von unsichtbaren Strömungen – sie biegen sich, rascheln und erheben sich wieder.
Die Künstlerin selbst beschreibt das Malen als einen Weg, in das Geheimnis der Natur einzutauchen, wo jede einzelne Blume das Universum in sich trägt, und deshalb wird jeder Stängel, jedes Grashalm mit solcher Zärtlichkeit und Sorgfalt gemalt. Diese Kunstwerke repräsentieren einen magischen Moment, in dem das Flüstern der Natur unseren inneren Monolog zum Schweigen bringt und wir von Ruhe und Frieden überwältigt werden, verwurzelt im gegenwärtigen Moment, ungestört von der Vergangenheit oder der Zukunft.
Die Metapher der wogenden Gräser ist besonders eindringlich. Vom Wind bewegt und gerauscht, biegen sich die Stängel, brechen aber nicht. Die Schönheit der Natur offenbart sich als widerstandsfähig, beständig und unnachgiebig. Diese Gemälde eignen sich besonders für einen Raum, in dem man Frieden und Harmonie sucht.
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Dieses Gemälde zeigt eine üppige Wiese, die vor Leben sprüht. Hohe Gräser schwanken sanft. Gruppen von gelben Schlüsselblumen setzen einen lebhaften Farbtupfer. Der Hintergrund deutet auf entfernte Bäume hin, die in einem nebligen, sanften Rosa- und Grünton gehüllt sind. Gabrielė Prišmantaitės Pinselstrich ist locker und ausdrucksvoll, was ein Gefühl von Bewegung und Wildheit erzeugt. Ihr Stil bringt die Schönheit einer einfachen, natürlichen Szene zur Geltung. Dieses Kunstwerk wirkt friedlich und frisch.




















