Kunstwerk im Raum

Indrė Jaskūnienė

Indrė Jaskūnienė

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Indrė Jaskūnienė, eine Künstlerin aus Litauen, widmet ihre kreative Praxis der Untersuchung des anhaltenden Einflusses klassischer Werte und Ideale auf die Menschen von heute. Durch ihre eindrucksvollen Kunstwerke reflektiert sie darüber, wie die Klassiker unser Verständnis von Idealen prägen und uns in unserem Streben nach Selbstverbesserung motivieren. Ausgehend von einem Gefühl der Hoffnung erkundet sie die Wege, die Individuen einschlagen, und die Hindernisse, die sie überwinden müssen.

Ihre künstlerische Neugier gilt besonders dem Zusammenspiel zwischen modernen Werten und den „Göttern“ oder leitenden Konzepten, die subtil in unserem Unterbewusstsein verweilen. Sie stellt kritische Fragen zu den Kompromissen, die im Laufe eines Lebens eingegangen werden, und impliziert, dass grundlegende Werte mit jeder Generation auf die Probe gestellt werden. Mit jedem Lebenszyklus überlegt die Künstlerin, ob diese Kernprinzipien von den Individuen bewahrt oder transformiert werden.

Als Mitglied des Litauischen Künstlerverbands hat Indrė Jaskūnienė sowohl einen Bachelor- als auch einen Masterabschluss in Grafikdesign mit Schwerpunkt Druckgrafik von der Kunstakademie Vilnius. Die Radierung ist ihr primäres Ausdrucksmittel, und seit 1994 ist sie aktiv in der Kunstwelt tätig, hat drei Einzelausstellungen organisiert und an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen. Zu ihren jüngsten Höhepunkten gehört die Präsentation ihrer Arbeiten auf der Buchkunst-Ausstellung „Illustration und Buch“ in Vilnius (2015), der 1. Print Biennale Indien an der Lalit Kala Akademi in Neu-Delhi (2018) sowie einer Postkartenausstellung zum Thema Migration, die in der Centotto Gallery in Brooklyn, USA, und in der Officina 15 in Bologna, Italien, stattfand (2019).

Neben ihrer Druckgrafik ist Jaskūnienė auch im Buchdesign und in der Illustration tätig und arbeitet an verschiedenen Projekten mit dem Verlag Kronta. Ihr Portfolio umfasst Beiträge zu Titeln wie „Vokalmusik in Litauen im 20. Jahrhundert“ von J. Landsbergytė (2008) und „Philosophen. Begegnung mit großen westlichen Denkern“ von T. Honderich (2008). Sie hat auch Illustrationen für mehrere Publikationen erstellt und leitet seit 2018 Bildungsangebote in Grafik und Illustration, bei denen sie die von Hervé Tullet und Gek Tessaro entwickelten Techniken anwendet. Derzeit lebt und arbeitet Indrė Jaskūnienė in Vilnius.

  • Mitglied der Litauischen Künstlervereinigung