Für Viktoras Binkis sind Harmonie, Ordnung und Raffinesse wesentliche Bestandteile seines kreativen Prozesses. Er selbst merkt an, dass seine Werke die chaotischen oder spontanen Merkmale vermeiden, die oft mit zeitgenössischer Kunst verbunden sind; vielmehr charakterisiert er seinen Ansatz als klassisch. Obwohl abstrakte Elemente in seinem Stil erscheinen können, hält Binkis akribisch das Gleichgewicht zwischen Komposition, Tonalität und Farb-Harmonie aufrecht und vergleicht seine Methode mit Euklids Wertschätzung für Symmetrie und die harmonische Ordnung der Sphären.
Das Landschaftsgenre nimmt einen zentralen Platz in Binkis' Werk ein. Er betrachtet Landschaften als ein "ideales Labor", das es ihm ermöglicht, das formale Potenzial der Malerei zu untersuchen, während er gleichzeitig über seine persönlichen künstlerischen Fähigkeiten reflektiert und diese bereichert. In seinen Werken erscheint die bekannte litauische Landschaft neu durch gewagte Perspektiven und einfallsreiche Farbverwendungen, was zu Bildern führt, die abwechselnd dramatisch und leise mit einem traumhaften Charakter durchzogen sind.
Geboren 1957, schloss Viktoras Binkis 1988 sein Studium der Malerei am Vilnius Art Institute ab und legte damit den Grundstein für eine vielfältige künstlerische Karriere, die sich über viele Jahre entfaltet hat.
Seit seinem Beitritt zur Litauischen Künstlervereinigung im Jahr 1992 hat Binkis eine künstlerische Praxis entwickelt, die Malerei, Fotografie und Skulptur umfasst. Er hat mehr als zwanzig Einzelausstellungen veranstaltet und erforscht dabei konsequent Themen der visuellen Harmonie, strukturellen Ordnung und der lyrischen Neuinterpretation der natürlichen Welt.
Mitglied der Litauischen Künstlervereinigung
Dieser Künstler wurde vom Ministerium für Kultur der Republik Litauen anerkannt




















